News
KOMBINIERTE KOLLAGENKREATION - ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Kombinierte Kollagenkreation
Bei der kombinierten Kollagenkreation handelt es sich um eine innovative Befragungsmethode, die aus einer Verbindung von Kollagenkreation, Einzelinterview und Fokusgruppe besteht. Mittels der kombinierten Kollagenkreation werden auf hocheffiziente und effektive Weise Informationen und Ideen, Meinungen und Motive, Sachlagenkenntnis und Stimmungsbilder gewonnen, die wertvolle Entscheidungsgrundlagen für interne, vertriebs- und marketingbezogene Geschäftsprozesse liefern. Die besondere Wirksamkeit dieser Verfahrensweise beruht darauf, dass der Forscher sich die Vorteile aus den jeweiligen Komponenten zu Nutze machen kann.
Wie läuft eine Studie ab?
Im Rahmen der Kollagenkreation wird den Befragten (z.B. Mitarbeiter, Konsumenten, Kunden) vielfältiges und thematisch breit gestreutes Bildmaterial aus Zeitungen und Illustrierten vorgelegt. Sie bekommen anschließend die Aufgabe, zu einer konkreten Fragestellung eine Kollage zu erstellen, die ihre ganz persönliche Sichtweise, ihre Gefühle und Gedanken abbildet. Hierbei steht es dem Befragten völlig frei, welche Bilder er als Bestandteil seiner Kreation auswählt, denn er soll all seinen Emotionen und Einstellungen, Vorstellungen und Visionen, Haltungen und Handlungsbereitschaften, die er mit dem vorgegeben Thema verbindet, kreativ Ausdruck verleihen.
Im Anschluss an die Kollagenkreation führt ein Mitarbeiter des TWI ein Einzelinterview mit dem Kollagenkreateur durch, wobei er seine Kollage so eingehend wie möglich erklären soll. Dabei kommt der Kollage die Funktion einer besonders differenzierten Reizvorlage zu, die gedankliche und emotionale Verknüpfungen ans Licht bringt, die ansonsten im Unterbewussten verborgen blieben.
Nach der Durchführung der Einzelinterviews wird mit allen Teilnehmern eine Fokusgruppe zur Diskussion der Kollagen abgehalten. Hierbei handelt es sich um eine Runde aus 8-10 Teilnehmern, die unter Anleitung eines Moderators des TWI ihre Kollagen besprechen und diskutieren. Der Moderator stellt dabei auch die Erkenntnisse, die aus den Einzelinterviews gewonnen wurden, zur Diskussion. Aufgrund der gegenseitigen Anregung der Fokusgruppenteilnehmer wird eine zusätzliche Vertiefung der ohnehin schon vielschichtigen Faktensammlung erreicht!
Nicht nur effizient, sondern auch effektiv!
Neben den Vorteilen, die die kombinierte Kollagenkreation im Hinblick auf ihre Informativität bringt, ist sie vergleichsweise kostengünstig, denn man kommt mit nur kleinen Stichproben (ca. 8-10 Teilnehmern) pro Zielgruppe aus. Dies ist auf den Umstand zurückzuführen, dass vorwiegend Teilnehmer befragt werden, die sozusagen repräsentativ und prototypisch für eine Zielgruppe stehen. Dieser Effekt ist auch aus der Sofware-Benutzerfreundlichkeitsforschung (Usability) bekannt, wo mit ähnlich kleinen Fallzahlen zwischen 80 und 90 Prozent aller Softwarefehler gefunden werden können.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns bitte hier!


